Songs von
Barney Rasche (voc/ git)

mit Evert Fraterman (dr)
Rob Stephan (sax/ cl)
Norbert Schöpa (b)

Nachdem sich Ulrich Rasche Jahre mit der Konzertgitarre beschäftigt hat, werden jetzt auch mal wieder andere Saiten aufgezogen - Stahlsaiten. Und zusammen mit kongenialen Mitstreitern wie

Evert Fraterman
, Schlagzeug,
Rob Stephan
, Saxophon und Klarinetten,
sowie
Norbert Schöpa am Bass

hat jetzt ein neues Projekt Premiere: Barney Rasche steel-project.
Neue songs und Material aus früheren Jahren der Zusammenarbeit ergeben ein spannendes Programm mit rockigen, jazzigen Elementen. Balladen und up- tempo Nummern über die Abenteuer eines Archäologen, einem 3400 Jahre alten Mädchen, den Frost, die Justiz und was die Welt sonst noch bewegt, sind Bestandteile dieser Live-CD.

Wie auch immer: Stahlsaiten klingen härter - und das kann man hören.

Musik für Bayern
Barney Rasche steel - project auf Bayern2 Radio

Bayerischer Rundfunk Podcast
und hier der Link zum Podcast

Mitschnitte eines Konzerts des steel-projects jetzt auch auf youtube:
you don't call back
much too fast
Westron Wynde
here it was
the trial
that's alright
silent farewell (Zugabe)



you find no words (studio version)
little fears (studio version)
minea´s smile (studio version)
Alle Titel Musik und Text: Barney Rasche, außer
Westron Wynde -Musik und Text: anonym, Arrangement: Barney Rasche

Die CD "Barney Rasche steel - project" ist jetzt erhältlich.

CD-Verkauf in Ansbach:
Barney Rasche
Büttenstraße 14 oder Jüdtstraße 16

Und bei allen gängigen Online-Verkaufsportalen z.B.
iTunes
play.google
Amazon

Band

Gitarre, Gesang
Barney Rasche

Barney Rasche

Ulrich Rasche, 1959 in Ansbach geboren, erhielt seine Ausbildung in Nürnberg.

Es folgten Studien bei Prof. Sonja Prunnbauer in Freiburg.

Neben Solokonzerten in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Malta spielt Ulrich Rasche Kammermusik
in verschiedenen Besetzungen und hat Erfahrungen als Liedbegleiter.

Er verfolgt Projekte mit Literatur und Schauspiel.

Von 1980 bis 1990 Arbeit als Band- Begleit- und Studiogitarrist.

Seit 1987 ist er freier Musiklehrer in Ansbach.

Ulrich Rasche war von 1993 bis 2013 künstlerischer Leiter der "Internationalen Gitarrenkonzerte Ansbach".

Schlagzeug
Evert Jan Fraterman

Evert Jan Fraterman

geboren in Arnhem Nederland, Musikstudium am Konservatorium Nürnberg.

8 Jahre bei "Volker Kriegels mild maniac orchestra" (zahlreiche Schallplattenaufnahmen, Fernsehauftritte und Konzerte, z.B. Jazzfestivals Montreux, Bombay, Frankfurt; viele Tourneen durch Deutschland oder eine Tournee für das Goethe Institut durch Afrika) -  wurde als dessen Mitglied 1982 von der deutschen Phonoakademie zum Künstler des Jahres gewählt.

Engagements im In- und Ausland mit vielen, international renommierten Künstlern, wie Jack Bruce ("the cream"), Nigel Kennedy, Dick Heckstall-Smith ("colosseum"), Kevin Coyne, Albert Mangelsdorff, Rainer Brüninghaus etc.

unter Eberhard Schoener 2 LP- Produktionen mit Sting und Andy Summers ("the police") und Konzerte mit Musikern von "Alan Parsons project".

Evert Jan Fraterman wurde wiederholt in die Spitzengruppe der besten Schlagzeuger in Deutschland gewählt.

seit 1990 Konzerte mit seiner eigenen band
"the fratermen".

produziert auch eigene Kompositionen, so z.B. für seine CDs "spielerlaubnis" und "der sinn des nebeLs" oder für den offiziellen kulturellen Beitrag der BRD zur Olympiade in Seoul 1988 (Kunstdisco).

zusammen mit dem englischen Gitarristen John Etheridge (soft machine, Stefane Grapelli etc.) spielt er nun schon ca. 15 jahre in verschiedenen bands - so momentan in der “john etheridge-evert fraterman-band”

nach wie vor auch noch viel in regionalen bands unterwegs - wie etwa mit "revolver" oder mit Rudi Madsius oder Keili Keilhofer ("ample tang")

Saxophone, Klarinetten
Rob Stephan

Rob Stephan

Saxophone, Klarinetten
Rob Stephan arbeitet als Studiomusiker, Arrangeur und Theatermusiker (u. A. für das Landestheater Coburg, Markgrafentheater Erlangen, Comoedia Mundi, Theater Mummpitz, Kindertheater Kopfüber, Mäc Härder, Mathias Egersdörfer...).

Darüber hinaus Lehrtätigkeit Genreimprovisation, Komposition und Arrangement auf der "Impronale" (Halle), beim "internationalen Impro-Sommercamp" und auf der "Akademie Deutsche Pop".

Bass
Norbert Schöpa

Norbert Schöpa

1966 in Nürnberg geboren, gehört seit seinem Studium am MBI zu den gefragtesten Bassisten der Szene.

Neben vielen Bands und Projekten mit Größen der regionalen Szene, spielt er auch mit und für internationalen Stars wie u.a. Aki Takase, John Etheridge, Bill Molenhof, Maria Joao, Mario Laghina, John Davis,  Evert Fraterman,  Abi v. Reininghaus, Fritz Kalkbrenner, etc.

Neben der Live- und Studioarbeit ist er als Lehrer und Workshopdozent tätig.

Als Komponist und Arrangeur erhielt er Auftragskompositionen für das"International Jazz-Projekt"  und für das "Jazz-Meeting".

Live-CD

CD
steel-project-live-cd

Mitschnitt eines Konzerts vom 26. Februar 2015 im Saal der Kammerspiele Ansbach
Aufnahme: Werner Kandzora
Mischen und Editieren: Rob Stephan, Barney Rasche
Produktion: Rob Stephan, Barney Rasche in Koproduktion mit Radio 8, Ansbach
Fotos: Friederike Krug
Layout: Friederike Krug
Gefördert mit Mitteln von Friedrich Hilterhaus und der Erwin-Fricke-Stiftung
Label: HOUSE MASTER RECORDS LC 05699
©+Ⓟ Barney Rasche 2015 printed in Germany

Seit Ende der 1980er Jahre habe ich keine Bandprojekte mehr verfolgt.
Nicht, weil es etwa keinen Spaß mehr gemacht hätte, oder ich der Meinung gewesen wäre, es gäbe hier nichts mehr zu finden. Nein, es war ganz einfach die Leidenschaft für die Konzertgitarre mit dem musikalischen Reichtum von Kompositionen aus fünf Jahrhunderten und Musik aus der ganzen Welt, die mich auf einen ganz anderen Weg gebracht hat. Das bedeutet aber nicht, dass man dann keine Ideen und Einfälle für Songs hat. Und so entstand über die Jahre eine ganz schöne Sammlung von Material, das mich ständig begleitete und beschäftigte.
Da trifft dann eine gerade erst „entdeckte“ Akkordverbindung auf ein Thema, das schon in den 1970er Jahren entstanden ist, oder Material, das eigentlich für eine Klangrauminstallation mit Konzertgitarre gedacht war, passt so zwingend zu einem rockigen Groove, dass man gar nicht anders kann, als es weiter zu verfolgen. Dazu kommt noch, dass man auch gern wissen will, wie bereits veröffentlichte Musik, wie „Getaway“ von 1984 sich über die Zeit weiterentwickelt hat, oder die Idee, ein englisches Landsknechtlied von 1500 oder eine Komposition aus Südamerika von etwa 1620 für eine Band zu arrangieren. Als dann im Herbst 2012 Evert Fraterman Interesse an diesem Material zeigte und im Winter die Musiker der jetzigen Besetzung es ausprobierten, war das Projekt geboren. Für mich wurden die Stahlsaiten wieder ständiges „Werkzeug“ und der Name „steel-project“ damit fast selbstverständlich. So entstand das Programm von 15 Songs, von denen 14 hier veröffentlicht sind, deren Musik und Texte außer den genannten Ausnahmen von mir sind. Die Arrangements sind jedoch eigentlich eine Summe der tollen Ideen und des fantastischen Spiels der hier agierenden Musiker.

Auch die Texte der Songs bestehen aus Ideen und auch Erfahrungen dieses langen Zeitraums. Aber erst durch das konkrete Entstehen des „steel-projects“ wurden sie alle im Frühsommer 2013 verfasst. Es wurde eine Sammlung unterschiedlichster Themen und Situationen. So ist You don´t call back dem unbefriedigenden Gefühl, keine Antwort zu kriegen, gewidmet. Getaway dessen Text von meinem damaligen schottischem Gitarrenpartner Dougie Petrie stammt, beschäftigt sich mit der Frage, ob Aussteigen auch gleich Fortschritt bedeutet. Let me bedient sich einer Figur aus der Barockoper „King Arthur“ von Henry Purcell, dem „Genious of Cold“, dem Frost, dem Winter. In der Oper wird dieser geweckt und erzählt in einer übrigens wunderschönen Bassarie, warum ihm das gar nicht passt. Ich dachte, das könnte auch mit heutigen Themen gut funktionieren. I once had a Dream ist eine Variation des Märchens „Das hässliche Entlein“ von Hans Christian Andersen. Die Titelfigur von Minea´s Smile stammt aus dem großen Roman „Sinuhe der Ägypter“ des finnischen Autors Mika Waltari. Dieser großartig gezeichneten minoischen Stiertänzerin sind die Gedanken über religiöse Innigkeit und deren Ergebnisse gewidmet. Der Musik von A Procession Song liegt eine Komposition eines unbekannten Musikers aus Südamerika zugrunde. „Hanacpachap Cussicuinim“ ist eine in der Indiosprache Quechua verfasste katholische Prozessionsmusik, die um 1631 in Lima auftaucht. Die Vorstellung dieser Indioprozession hat den Text zu diesem Song inspiriert. Much too fast beschreibt die Erlebnisse erwachsener Menschen in einem Kinderkarussell. Little Fears ist unseren kleinen Freunden gewidmet. Text und Musik von Westron wynde enstand um 1500. Der Komponist ist unbekannt. Es geht hier um einen Landsknecht, der auf dem Schlachtfeld nichts lieber will, als zu hause in seinem Bett zu liegen. Das alles geschieht bei Nieselregen. Ich dachte, diese Gedanken kann man auch in einer anderen Musiksprache gut ausdrücken. Die Abenteuer eines Archäologen, der nach langer Suche fündig wird, sind Gegenstand von Here it was. In The Trial möchte ich für eine kafkaeske juristische Situation eine mögliche Lösung vorschlagen. Ein Cartoon von Dick Browns „Hägar der Schreckliche“ war die Inspiration zu Enough. Die folgende Aufgabe war etwas knifflig. Ich musste einen Text über Sprachlosigkeit verfassen. Und so sind die Worte zu You find no Words ziemlich zahlreich, wo hingegen der letzte Song That´s allright,  in dem es um meine Sicht auf die Zukunft geht, mit wenigen Worten auskommt.

Ich möchte mich bei allen Beteiligten, die zur Entstehung der CD beigetragen haben, wie den Musikern, Werner Kandzora, meiner Frau Friederike Krug, den Förderern Friedrich Hilterhaus und der Erwin-Fricke-Stiftung, sowie bei Torsten Mieke und den Leuten von Radio 8 als Koproduzenten für ihre Unterstützung herzlich bedanken.

Texte

You don´t call back
Oh so many times I tried to get you on the line
Oh so many times it did not work
And so many tries tell from beauty I have met
And so many tries to let you know What does it help
You don´t call back In so many ways want you to participate
And so many days trying again
And so many days I was sure that you must know
And so many days not giving up What does it help
You don´t call back

Getaway Rasche/Petrie
There´s a mist that´s rising higher
As the moon´s going down
And the sky seems to be brighter
On the east side of town
There is water hanging heavy
In the branches of the trees
And he´s standing in the doorway
As the rush our traffic breeze blows by
With his back against the doorway
He remembers how it feels
Driving to the office
Sleeping at the wheel
Standing at the redlight
Patiently in line
As the radio says “wake up!
Don´t you know it´s time to try”
Getaway -  yes try His legs are feeling heavy
So he´s gonna drag his feet
On his face he feels the spray
From the water in the street
Once more he get´s home
As the night turns into day
Once more all the people
Drive the other way pass by
Getaway -  yes try

Let me (the genious of cold)
I´ve met many singers
What they sang they did not like
I´ve met many teachers
Who did not laugh
And far too many people
Said that´s just enough
Let me, let me,
Let me freeze again

I once had a dream
I once had a dream that really had no charm
I was a bird living in a chickenfarm
and always…
Then I saw you how you felt so strange
and I knew this feeling so well
´cause always…
I said to you, we should give it a try
´cause me and you, we have wings to fly
and no more…
and I asked you how it might feel when we try
when we are strong, open our wings and fly
and lift up in the air
leave this joint behind
feel the fresh air blow
when we move to the sky
we move to the sky
and the sky´s so high
and the land´s so wide
and you said…

Minea´s smile
It happened just so long ago
It happened yesterday
And I´m sure it will go on
I´ve travelled now for quite some years
I´ve seen quite a lot
Not too much left that seems unknown
Mmmh
Many things that seem unfair
Many quite in vein
And even more appear obscure
I´m not affected anymore
In almost any case
But one thing really hurts my heart
That´s when I see Minea´s smile
Dedicated all her life
To the true and clear
Nothing that can change her way
Moving endwards as it seems
She´s pulled by a rope
That´s still to much that I can take
When I see Minea´s smile

A procession song (hanacpachap cussicuinin) anonym/Rasche
Let me tell you an odd story
Happened to me long ago
Difficult to find the right description
´cause I´m sure you won´t believe
but I swear that this is true - all true
happened in the early morning
of a grey and foggy day
and at first I hardly could see
what was moving through the mist
quiet and slowly coming close - on it´s way
and than in a closer distance
I was almost scared to death
When I saw this endless line of people
That looked somehow wrecked and shattered
Walking strait up to me - On their way
I saw all ages of people
Men and women in a row
Little kids were followed by their parents
All were followed by their shadows
And nobody said one word  - On their way
I saw a king a queen and princess
Priests and many warriors
There were craftsmen farmers and magicians
Medics and a lot of salesmen
Thieves and hores and burglars too - On their way
And this endless line of people
Formerly so proud and free
Can´t express their desperate appearence
Following their destination
A whole nation on the way - A fewer dream

Much too fast

Much too fast, this roundabout is moving
Much too fast, this roundabout is moving
Grown up people are coming to this fair
What´s going on here they really do not care
They buy their tickets with eyes that really glare
Now it´s going on, it´s going on
Much too fast, this roundabout is moving
Much too fast, this roundabout is moving
A pair of horses lost their riders on the way
The firefighters are turning green and pale
A helipilote learns to fly a different stile
And it´s going on, it´s going on
Much too fast, this roundabout is moving
Much too fast, this roundabout is moving
The policecar´s empty since a while ago
Elephant riders – hey what a throw
And in the bus we see cheeks and noses bloodless squeezed
And it´s going on, it´s going on
Much too fast, this roundabout is moving
Much too fast, this roundabout is moving

Little fears
Little fears some appear in a very silent way
And some were always here
Little fears they appear in a very silent way
That makes things so unclear
Little fears it appears that they feel so comfy here
They always want to stay
Little fears for always want to stay
Little fears some have names and some others stay unknown
That matters not at all
Little fears some look up and some others stay behind
You don´t know where to start
Little fears they make friends and they´re getting more each day
They´re getting more each day
Little fears get more every daySummit
Little fears come along as they can´t do any harm
For this they seem to small
Little fears come along as they can´t do any harm
So what´s about them wrong
Little fears they all know that together they are strong
They know what they can do
Make whiches and the whole world burnParanoia summit
Little fears they appear in a very silent way
And they are all still here

Westron wynde anonym/Arrangement Rasche
Westron wynde, when wilt thou blow?
The small rain downe can raine.
Cryst that my love were in my arms
and I in my bed
again

Here it was
It was early in the evening
Of the 22nd day
After almost giving up
I found their trace
With highest expectations
I started up again
Through an endless wilderness
To follow their ways
I came into a valley
Where I knew that I was there
Cold ash in a fireplace
And stones put in a round
Later rotten buildings
With their walls torn halfway down
And their pots and tools and knifes
Spret all around
Yes, here it was
Where they sat and drank and laughed
With all their fears
And where they heard their children laugh
And with their dream
That one day there will be luck
But the evidence stroke hard:
They were gone

The trial

There was a trial, not too long ago
What was it all about, we all did not know
The circumstances mysterious
Those in the background quite dangerous
The acusement was not really clear
And the defendant, he seemed full of fear
And his lawyer was not around
After an incident he left our town
But than the sentence was a surprise
He was set free
What was the reason no one understood
The judge was good

Enough

This song
not good enough
this words
not strong enough
this song
not new enough
this words
not light enough
they say it´s music
that they don´t like
and all this playing
does not really treat them right
what they might think
I don´t care enough
This song is right
I´m sure enough
´cause: This time…

You find no words

Know you for so long now really I can say that there´s so much to talk about
Any kind of subject any theme or any incident will do
Seriously talking or discussing or just chatting makes no difference
There is no lack of words
There is no lack of words
See your eyes just by the way they hide that there is really something serious
By the way you try to stand beside and do not pass my way
What is oh so scary or what happened oh so badly that you stay away
What can you say right now
What can you say right now
You find no words

That´s allright

Well you can say, it´s all messed up
And there´s no reason, not to give up
And you can grumble every night and day
And keep complaining all on your way
That´s allright…
Just see them moving with their eyes up in the clouds
Hand in hand all in a row
Hear them gigling, crying, laughin all at one time
Big heads and small legs are on their way
That´s allright..
That´s the way future´s moving

Silent farewell (Zugabe, nicht auf der CD)

You find yourself in a cave
You sit and face a wall
What you see are a flickering kind
Of shadows you have to call
And in the distance
There´s a light
Then one day you turn around
And what you see almost takes your breath away
A fireplace and lots of folks
That carry all the things you have to name
And in the distance
There´s this light
Silent farewell

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